Aktuelles
Meldungen und Rückblicke zu den Gedenkstätten Flößberg und Borna sowie dazugehöriger Projekte. Die Verantwortlichen dieser Homepage sind an keinem aktuellen Projekt beteiligt.
 
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2021 [oben]
27.01.2021


Auch in Zeiten von Corona – #WeRemember
Gepostet von DIE LINKE Fraktion im Stadtrat zu Borna am Mittwoch, 27. Januar 2021
2020 [oben]
25.01.2020
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz jährt sich am Montag, dem 27. Januar 2020, zum 75. Mal. Dieser Tag ist als Holocaust-Gedenktag jedes Jahr weltweit Anlass für Erinnerungsveranstaltungen und Schweigeminuten. Der Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V. und der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. führen aus diesem Anlass bereits am Sonntag, dem 26. Januar, um 10:00 Uhr eine Gedenkstunde auf dem Häftlingsfriedhof des KZ-Außenlagers Flößberg im Großen Fürstenholz durch. Die Bürger der Region sind eingeladen, daran teilzunehmen.

Am Montag, dem 27. Januar, wird auch in Borna der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Die Gedenkveranstaltung beginnt um 16:00 Uhr am Ehrenhain in der Lobstädter Straße. Mit dabei sind in diesem Jahr als Vertreter der evangelischen Gemeinde Superintendent Jochen Kinder, als Vertreter der katholischen Gemeinde Kaplan Thomas Wiesner und Eberhard Schneidenbach. Auf die Initiative des Letztgenannten geht diese Tradition des Gedenkens am jüdischen Ehrenhain in der Vergangenheit zurück.
2019 [oben]
14.08.2019
Führung über ehemaliges KZ-Gelände


Eine Führung über das Gelände des KZ-Außenlagers Flößberg findet am TAG DES OFFENEN DENKMALS am Sonntag, dem 8. September 2019, statt. Mitglieder des Fördervereins Gedenkstätte Flößberg e.V. führen die Besucher an neuralgische Punkte des Lagers, die heute mit bloßem Auge kaum noch zu erkennen sind. Das Thema der Führung lautet "Auf den Spuren des KZ-Häftlings Manny Drukier". Beginn ist 15:00 Uhr an der Informationstafel zwischen den Ortschaften Flößberg und Beucha. Die Veranstalter empfehlen feste Schuhe und lange Hosen, denn das Gelände ist teilweise beschwerlich. Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
10.04.2019
Helfer für Einsatz an der Gedenkstätte

Die Mitglieder des Fördervereins Gedenkstätte Flößberg e.V. und des Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. möchten zusammen mit Helfern den Häftlingsfriedhof und Teil des Geschichtslehrpfades am Samstag, dem 13. April 2019, zwischen 9:00 und 14:00 Uhr in Ordnung bringen: Hecke schneiden, Unkraut jäten, Freischneiden und Beräumen des Lehrpfades, Reinigen der Grabsteine und Tafeln. Es wird darum gebeten, geeignete Werkzeuge mitzubringen. Maschinen dürfen nur mit der nötigen Schutzkleidung betrieben werden. Treffpunkt ist der Häftlingsfriedhof im Flößberger Wald, die Ausschilderung beginnt in der Höhe der Waldsiedlung auf der Verbindungsstraße von Flößberg nach Beucha.

Anmeldungen erbittet der Vorsitzende des Fördervereins Torsten Wünsche unter erinnerungsort@frankenhain.com oder 0173 86 67 638.
 
26.01.2019
Gedenken an NS-Zeit in der Region

Am Sonntag, dem 27. Januar 2019, findet anlässlich des Tages zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am Ehrenhain in der Lobstädter Straße in Borna die traditionelle Gedenkveranstaltung statt. Beginn ist 16:00 Uhr. Dazu lädt die Stadt alle Interessierten recht herzlich ein. Teilnehmen werden Kaplan Thomas Wiesner von der katholischen Gemeinde Borna sowie Eberhard Schneidenbach, auf dessen Initiative diese Tradition des Gedenkens am jüdischen Ehrenhain zurückgeht.
 
24.01.2019
Flößberger laden an KZ Gedenkstätte ein

Der Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V. und der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. laden am Sonntag, dem 27. Januar 2019, zu einer Gedenkstunde auf dem Häftlingsfriedhof des KZ-Außenlagers Flößberg im Fürstenholz ein. An diesem Tag jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 74. Mal. Dieser Tag ist als Holocaust-Gedenktag jedes Jahr weltweit Anlass für Erinnerungsveranstaltungen und Schweigeminuten. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr. Die Bürger der Region sind eingeladen. Der Häftlingsfriedhof ist in 15 Minuten fußläufig erreichbar von der zwischen Beucha und Flößberg gelegenen Waldsiedlung aus. Der Weg ist beschildert.
2018 [oben]
06.09.2018
Führung über einstiges KZ-Areal


Eine Führung über das ehemalige KZ-Außenlager Flößberg findet am TAG DES OFFENEN DENKMALS am Sonntag, dem 9. September 2018, statt. Das KZ-Außenlager Flößberg gilt als einer der Hauptverbrechensorte der NS-Diktatur im Landkreis Leipzig. Mehr als 1.900 Menschen meist jüdischen Glaubens mussten in Flößberg Zwangsarbeit leisten. Mindestens 235 von ihnen fanden zwischen Dezember 1944 und April 1945 in Flößberg den Tod.

Eine 1,5-stündige Tour wird entlang des ehemaligen Barackenlagers zum Häftlingsfriedhof führen. Anhand von Zeitdokumenten wird die Geschichte des Lagers erzählt. Die kostenlose Führung startet 14:00 Uhr. Treffpunkt ist die Informationstafel an der Straße zwischen Flößberg und Beucha in Höhe der Waldsiedlung. Es wird das Tragen von festem Schuhwerk empfohlen. Organisiert wird die Führung von dem Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. und dem Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V.
 
24.01.2018
Gedenkstunde abgesagt

Die Gedenkstunde am Samstag, dem 27. Januar 2018, auf dem Häftlingsfriedhof im Großen Fürstenholz bei Flößberg kann nicht wie geplant stattfinden. Der Sturm "Friederike" hat auch in der KZ-Gedenkstätte Spuren hinterlassen. Nach einer ersten Begehung halte sich der Schaden auf dem Häftlingsfriedhof selbst zwar in Grenzen – durch umgestürzte Bäume sind zwei Zaunsfelder beschädigt worden und ein Pfosten am Eingangstor ist aus dem Lot geraten – allerdings blockieren derzeit mehrere Baumstämme den Zugang und den Eingang. Dem Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V. bleibt deshalb nichts anderes übrig, als die Gedenkstunde abzusagen.

Am selben Tag findet um 11:00 Uhr eine Gedenkveranstaltung auf dem Ehrenhain in der Lobstädter Straße in Borna statt. Die Landtagsabgeordneten von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke im Landkreis Leipzig rufen dazu auf, diese Veranstaltung zu unterstützen.
 
18.01.2018
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am Samstag, dem 27. Januar 2018, um 11:00 Uhr findet anlässlich des Tages zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am Ehrenhain in der Lobstädter Straße in Borna die traditionelle Gedenkveranstaltung statt.
 
17.01.2018
Gedenkstunde auf Friedhof im Fürstenholz

Am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust laden der Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V. und der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. zu einer Veranstaltung auf dem Häftlingsfriedhof des KZ-Außenlagers Flößberg im Großen Fürstenholz ein. Die Gedenkstunde findet am Samstag, dem 27. Januar 2018, statt und beginnt um 10:00 Uhr. Beide Vereine laden die Bürger der Region ein, daran teilzunehmen. Es ist Brauch, als Mann auf einem jüdischen Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen. Der Weg ist ausgeschildert. Eine Wegeskizze ist online verfügbar.

Weitere Informationen im Internet unter: https://bit.ly/KZ-Friedhof
2017 [oben]
28.09.2017
Überlebender des KZ kommt nach Flößberg

Die Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. konnte Kontakt zu einem Überlebenden des KZ-Außenlagers Flößberg herstellen. Es handelt sich um den 88-jährigen Manny Drukier, der in Kanada wohnt. Er, seine Familie und ein kanadisches Dokumentarfilmteam beabsichtigen, das Lager Flößberg und weitere Orte in Deutschland zu besuchen.

Manny Drukier will am Mittwoch, dem 25. Oktober 2017, in Flößberg und der Region sein. Nach einer kurzen ersten Visite am Vormittag trifft er sich mit Schülern des Landkreises Leipzig in Borna, wo am Mittag auch ein Empfang geplant ist. Dreharbeiten im Lager Flößberg folgen am Nachmittag. Bei der weiteren Organisation sind dem Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V. und dem Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. Hilfe willkommen. Ein Liste möglicher Unterstützungsmöglichkeiten findet sich im Internet.

Weitere Informationen im Internet unter: https://piratenpad.de/p/O66VRvyNJ06d
 
23.01.2017
Gedenken am Ehrenhain in Borna

Am Freitag, dem 27. Januar 2017, findet anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am Ehrenhain, in der Lobstädter Straße, in Borna die traditionelle Gedenkveranstaltung statt. Sie beginnt um 16:00 Uhr.
 
20.01.2017
Gedenken an Opfer des Holocaust

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am Freitag, dem 27. Januar 2017, lädt der Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V. zu einer Erinnerungsveranstaltung ein. An der Flößberger Gedenkstätte beginnt um 9:00 Uhr eine Gedenkstunde auf dem Häftlingsfriedhof des KZ-Außenlagers Flößberg im "Großen Fürstenholz" – zwischen Beucha und Flößberg gelegen. Die Bürger der Region sind eingeladen, daran teilzunehmen. Es ist Brauch, als Mann auf einem jüdischen Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen. Anstelle von Blumen können kleine Steine mitgebracht und auf die jüdischen Grabstellen niedergelegt werden.

Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz jährt sich in diesem Jahr zum 72. Mal. Dieser Tag ist als Holocaust-Gedenktag jährlich weltweit Anlass für Gedenken und Schweigeminuten.
2016 [oben]
09.09.2016
Führung über ehemaliges KZ-Gelände


Am TAG DES OFFENEN DENKMALS am Sonntag, dem 11. September 2016, kann das ehemalige Außenlager Flößberg des KZ Buchenwald besichtigt werden. Die Mitglieder des Fördervereins Gedenkstätte Flößberg e.V. bieten eine Führung über das Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers an. Sie beginnt 14:00 Uhr. Treffpunkt ist die Info-Tafel an der Straße zwischen Flößberg und Beucha in Höhe der Waldsiedlung. Besucher sollten 2 Stunden Zeit einplanen und feste Schuhe anziehen. Gezeigt werden die Spuren des Lagers und der Produktionsstätten sowie der Häftlingsfriedhof. Diese Führung gehört zum Rahmenprogramm der derzeit im Bornaer "Goldenen Stern" gastierenden Ausstellung "Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte" und ist kostenlos. Das Lager wurde zwischen Ende 1944 bis April 1945 betrieben und diente der Waffenproduktion. 1.900 Menschen leisteten hier Zwangsarbeit, 235 starben vor Ort.

Weitere Informationen im Internet unter: www.facebook.com/AnneFrankAusstellungBorna
 
08.09.2016
Zeitzeugenprojekt mit Überlebenden von NS-KZs und -Ghettos

[Zum Vergrößern auf das Bild klicken.]
Foto: Philipp Ramm (2016)

Einer zweiten Einladung zur Teilnahme an einem Zeitzeugenprojekt mit Überlebenden nationalsozialistischer Konzentrationslager und Ghettos aus Polen - mit Unterstützung des Maximilian-Kolbe-Werkes - am Donnerstag, dem 8. September 2016, folgten 37 Schüler, Jugendliche und Erwachsene. Zu Gast waren 2 polnische Frauen, die von 2 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Maximilian-Kolbe-Werkes begleitet wurden. Die erste Rednerin stammte aus Posen und berichtete, wie sie (und ihre Geschwister) als ca. 10-jähriges Mädchen von ihren Eltern durch die deutschen Besatzer verschleppt, als Kind einen KZ-Aufenthalt überlebte, als Lebensborn-Kind von deutschen Eltern adoptiert und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges von ihrer leiblichen Mutter wiedergefunden wurde. Die zweite Rednerin stammte aus Warschau und erzählte, wie sie ebenfalls als 10-jähriges Mädchen, und als Überlebende des Warschauer Aufstandes, das KZ Auschwitz-Birkenau erlebte. Die etwa 2-stündige Veranstaltung begann um 18:00 Uhr im katholischen Pfarrhaus in Borna.

Weitere Informationen im Internet unter: www.facebook.com/kath.jugend.borna
 
03.09.2016
Besichtigung des KZ-Außenlagers Flößberg

[Zum Vergrößern auf das Bild klicken.]
Foto: Philipp Ramm (2016)

Der Einladung zur Teilnahme an einer geführten Besichtigung des KZ-Außenlagers Flößberg am Samstag, dem 3. September 2016, folgten 16 Jugendliche und Erwachsene der katholischen Pfarrei St. Joseph Borna. Die 2-stündige Tour fand mit Torsten Wünsche, Mitglied des Fördervereins Gedenkstätte Flößberg e.V., statt. Er und seine Kollegin berichteten, untermalt mit Fotos und Zeitzeugenberichten, u.a. von der Lagergeschichte und den Häftlingsschicksalen. Die Besichtigung startete um 10:00 Uhr an der Informationstafel an der Straße zws. Flößberg und Beucha und endete auf dem jüdischen Häftlingsfriedhof im "Großen Fürstenholz".

Weitere Informationen im Internet unter: www.facebook.com/kath.jugend.borna
 
23.01.2016
Gedenkfeier am Ehrenhain

Die Stadt Borna nimmt den Tag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am Mittwoch, dem 27. Januar 2016, zum Anlass für eine Veranstaltung am Ehrenhain in der Lobstädter Straße. Die Gedenkfeier, an der mit Dietrich Oettler der Pfarrer der katholischen Pfarrei St. Joseph Borna teilnimmt, ist offen für alle interessierten Bürger. Sie beginnt um 11:00 Uhr.
 
21.01.2016
Veranstaltungen zum Holocaust-Gedenktag

Weil sich am Mittwoch, dem 27. Januar 2016, die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 71. Mal jährt, planen an diesem Holocaust-Gedenktag der Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V. und der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. drei Veranstaltungen im Umfeld des Gedenktages. Im Mittelpunkt steht das ehemalige Außenlager des KZ Buchenwald bei Flößberg.

Der Australier Andrew Casey aus Sidney, Sohn des Ende 2015 verstorbenen Flößberg-Überlebenden Stephen Casey, spricht am 26. und 27. Januar im Gymnasium Am Breiten Teich in Borna, in der Oberschule Bad Lausick und in der Oberschule Kitzscher mit Schülern.

Zu einem Informationsabend laden beide Vereine interessierte Bürger am 26. Januar, um 19:00 Uhr, in den Gasthof Flößberg ein. Der Eintritt ist frei. An diesem Abend wird u.a. Andrew Casey über seinen aus Ungarn stammenden Vater, dessen Aufenthalt im KZ-Außenlager Flößberg und weiteren Lagern sowie über die Emigration nach Australien sprechen.

Auf dem Häftlingsfriedhof des vom KZ Buchenwald verwalteten Außenlagers Flößberg wird am 27. Januar der Opfer gedacht. Förderverein und Geschichtswerkstatt laden die Bürger der Region ein, an der um 10:00 Uhr stattfindenden Gedenkstunde teilzunehmen. Es ist Brauch, als Mann auf einem jüdischen Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen. Anstelle von Blumen können kleine Steine mitgebracht und auf die jüdischen Grabstellen niedergelegt werden.
2015 [oben]
09.09.2015
Rundgang durch das einstige KZ-Gelände


Der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. und der Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V. laden zum TAG DES OFFENEN DENKMALS am Sonntag, dem 13. September 2015, zu einer Führung über das Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Flößberg ein. Auf einem 1,5-stündigen Rundgang wird den Spuren des Lagers nachgespürt und das Lagergeschehen vor 70 Jahren mit Zeitzeugenberichten erfahrbar gemacht. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr an der zwischen Flößberg und Beucha gelegenen Waldsiedlung.
 
13.08.2015
Gedenkveranstaltung zum Abschluss der Sanierungsarbeiten am Häftlingsfriedhof

Eine Gedenkveranstaltung, die an die Errichtung des KZ-Außenlagers Flößberg erinnert, findet am Freitag, dem 14. August 2015, im Großen Fürstenholz in der Nähe von Flößberg statt. Anlass ist der Abschluss der Sanierungsarbeiten am Häftlingsfriedhof. Die Veranstaltung, zu der der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V., der Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V. und die Stadt Frohburg gemeinsam einladen, beginnt um 14:00 Uhr. Erreichbar ist die Gedenkstätte von Flößberg aus über die Richtung Beucha führende kleine Straße.
 
25.01.2015
Gedenken in Flößberg und Borna

Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz jährt sich am Dienstag, dem 27. Januar 2015, zum 70. Mal. Dieser Tag ist als Holocaust-Gedenktag jedes Jahr weltweit Anlass für Gedenkstunden und Schweigeminuten. Wie die Leipziger Volkszeitung bereits am 23. Januar berichtete, wird auch auf dem Häftlingsfriedhof des ehemals vom KZ Buchenwald verwalteten früheren Außenlagers Flößberg der Opfer gedacht. Von den 235 Toten dieses Lagers sind 38 hier begraben. Nach der umfassenden Neugestaltung des Friedhofes, der sich im Großen Fürstenholz bei Flößberg befindet, wird er anlässlich des Holocaust-Gedenktages feierlich wiedereröffnet. Der Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V. und der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. laden Bürger der Region zur Gedenkstunde um 10:00 Uhr ein. Der Häftlingsfriedhof ist in etwa 15 Minuten von der zwischen Beucha und Flößberg gelegenen Waldsiedlung zu Fuß zu erreichen. Der Weg ist ausgeschildert. Es sei Brauch, als Mann auf einem jüdischen Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.

Mit einer weiteren Gedenkveranstaltung wird ebenfalls am Dienstag, um 10:00 Uhr, der neu gestaltete Ehrenhain in der Lobstädter Straße in Borna eingeweiht. Die Sanierung wurde mit 160.000 EUR durch das Sozialministerium gefördert.
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02.12.2014
70. Jahrestag der Errichtung des KZ-Außenlagers Flößberg

Der Geschehnisse vor 70 Jahren soll am Freitag, den 5. Dezember 2014, in Flößberg mit einer Gedenkveranstaltung gedacht werden, bei der an die Opfer des KZ-Außenlagers erinnert wird. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Informationstafeln eingeweiht, die von Schülern der Oberschule Bad Lausick erarbeitet worden sind. Der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. hat die Arbeit der Schüler mit Hinweisen zu den geschichtlichen Hintergründen unterstützt. Zudem hat der Verein einen Wegweiser finanziert, der künftig den Weg zur Gedenkstätte weisen wird. Treffpunkt für Interessierte ist um 15:00 Uhr an der neu gestalteten Erinnerungstafel an der Bushaltestelle Flößberg.
 
26.10.2014
Mahnwache "STOLPERSTEINE putzen"


Wie die Leipziger Volkszeitung bereits am 21. Oktober 2014 berichtete, werden am Sonntag, den 9. November, wieder die STOLPERSTEINE in Borna geputzt. Dazu rufen die Initiative für Demokratie und Zivilcourage (IDZ) sowie der Bon Courage e.V. auf. Es gibt ab 18:00 Uhr eine Mahnwache vor der Roßmarktschen Straße 32, wo sich bis 1938 das Kaufhaus der jüdischen Familie Rose befand. Damit soll an die deutschlandweite Pogromnacht am 9. November 1938 erinnert werden.
 
29.09.2014
Innensanierung des Häftlingsfriedhofs Flößberg fortgesetzt

Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, hat der Stadtrat den Frohburger Bürgermeister legitimiert, Aufträge für die Innensanierung des Häftlingsfriedhofs Flößberg zu vergeben. Das betrifft die Lose Landschaftsbau und Naturwerkstein. Der Fördermittelbescheid liegt vor. Das sächsische Sozialministerium fördert das Vorhaben zu 100 Prozent und mit insgesamt über 100.000 EUR. Der Baustart ist für Montag, den 6. Oktober 2014, geplant. Bis Ende November muss das Fördergeld abgerechnet sein.
 
10.09.2014
Erinnern an früheres KZ-Außenlager Flößberg


Zum diesjährigen TAG DES OFFENEN DENKMALS am Sonntag, den 14. September 2014, führen Mitglieder des Fördervereins Gedenkstätte Flößberg e.V. und des Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. die Besucher an neuralgische Punkte des ehemaligen KZ-Außenlagers Flößberg, die heute mit bloßem Auge und ohne Kenntnisse der Lagergeschichte kaum noch zu erkennen sind. Auf dem etwa 1,5-stündigen Rundgang wird den vorhandenen Spuren des Lagers nachgespürt. Anhand von Zeitzeugenberichten soll das Lagergeschehen vor Augen geführt werden. Auch der spätere Umgang mit diesem unbequemen Ort wird beim Rundgang zur Sprache kommen. Gleichermaßen informieren die Guides über aktuelle Projekte der Erinnerungsarbeit.

Beginn der Führung ist 14:00 Uhr mit Treffpunkt an der zwischen Flößberg und Beucha gelegenen "Waldsiedlung". Es ist auf feste Kleidung zu achten. Um eine kleine Spende für die Gestaltung des Gedenkortes wird gebeten.
 
08.05.2014
Oberschüler suchen Zeitzeugen


Die Klasse 9a der Oberschule Bad Lausick befasst sich mit der Geschichte des KZ-Außenlagers, das sich im Flößberger Wald befand. Dabei wird sie vom Flexiblen Jugendmanagement Landkreis Leipzig unterstützt, das bereits seit mehreren Jahren diese Recherchen begleitet. Im Rahmen des Jugendprogramms ZEITENSPRÜNGE suchen die Schüler für ihr Projekt "Wege des Erinnerns II" Bild- und Textmaterial, Zeitzeugen sowie Menschen, die etwas über dieses ehemalige Außenlager des KZs Buchenwald wissen. Mehr als 1.900 Zwangsarbeiter, vornehmlich aus Polen und Ungarn, sollten im Waldstück zwischen Flößberg und Beucha ab November 1944 Panzerfäuste für das Rüstungsunternehmen HASAG herstellen. Mindestens 194 von ihnen seien an Misshandlungen oder den grausamen Umständen gestorben.

Die Schüler fragen: "Wer kann sich noch erinnern, wie dieses Lager eingerichtet wurde? Wie kamen die Häftlinge dorthin? Wo waren Zwangsarbeiter im Außeneinsatz? Wie wurde das Lager von außen versorgt? Wie wurde es abgesperrt? Wer hat vom Abtransport der Häftlinge im April 1945 etwas mitbekommen?" Die Schüler hoffen auf Antworten und sichern zu, auf Wunsch Gespräche vertraulich zu behandeln. Kontakt über Telefon (034345) 55 97 36 oder 0177 50 85 009.
 
13.03.2014
Ausstellung zu KZ-Außenlagern in Rötha

"Die Zukunft des Vergangenen: Erinnerung an die KZ-Außenlager in Böhlen, Colditz, Flößberg und Markkleeberg" heißt eine Ausstellung, die im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom Kulturbahnhof e.V. präsentiert wird. Die Vernissage findet am Donnerstag, den 20. März 2014, um 19:00 Uhr, im Foyer des Mehrgenerationenhauses, Straße der Jugend 5, in Rötha statt. Das Projekt thematisiert die Geschichte und die Erinnerung an die 4 KZ-Außenlager im Landkreis Leipzig. Die Texte und künstlerischen Arbeiten, die sich sowohl mit dem heutigen Zustand der Orte (Gegenwart) als auch dem Gedenken (Vergangenheit) befassen, entstanden auf der Grundlage von Recherchen.

Die Ausstellung in der 2. Etage kann bis zum 17. April während der Öffnungszeiten der städtischen Bibliothek besichtigt werden. Dienstags von 14:00 bis 18:00 Uhr stehen die Mitglieder des Kulturbahnhofs für Fragen zur Verfügung. Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesprogramms "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" und dem Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen - Für Demokratie und Toleranz" sowie dem Landkreis gefördert.
 
24.01.2014
Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus

Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Die Linke) lädt am Montag, den 27. Januar 2014, zum alljährlichen Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus auf den neu gestalteten Ehrenhain in der Lobstädter Straße nach Borna ein. Küf Kaufmann, der Vorsitzende der israelitischen Religionsgemeinschaft zu Leipzig, wird bei der Veranstaltung ein Grußwort sprechen. Sie beginnt um 10:00 Uhr.

Ebenfalls am Internationalen Holocaustgedenktag soll ab 16:15 Uhr auf dem Häftlingsfriedhof im "Großen Fürstenholz" an die Opfer des KZ-Außenlagers Flößberg erinnert werden. Organisiert wird die Gedenkveranstaltung vom Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. in Kooperation mit dem Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V. Die Teilnehmer der Veranstaltung sind gebeten, an festes Schuhwerk und männliche zusätzlich an Kopfbedeckung zu denken.
2013 [oben]
22.11.2013
Gedenkstein wird saniert

Am Montag (25. November 2013) beginnt die Sanierung des Gedenksteins in der Lobstädter Straße in Borna. Vorgesehen ist die optische Herstellung der Gräber und die Errichtung zweier Tafeln aus Sandstein, die zukünftig die Namen aller 98 vor Ort bestatteten Opfer des Dritten Reichs tragen. Parallel sollen der Baumbestand reduziert und die Wege wiederhergestellt werden. Außerdem bekommt die Kriegsgräberstätte eine Erläuterungstafel.
 
06.11.2013
STOLPERSTEINE werden geputzt


Am Samstag (9. November 2013) findet von 18:00 bis 18:30 Uhr eine Mahnwache an den STOLPERSTEINEN in der Roßmarktschen Straße 32 in Borna statt. Alle Bürger aus der Stadt und der Region sind aufgerufen, am 75. Jahrestag der "Reichskristallnacht" der Opfer der Nazi-Diktatur mit dem alljährlichen Putzen der STOLPERSTEINE, mit dem Niederlegen von Blumen und dem Anzünden von Kerzen zu gedenken. Am 9. November 1938 brannten im Deutschen Reich jüdische Synagogen, Geschäfte und Wohnhäuser. Zur Mahnung und Erinnerung sind in vielen Städten STOLPERSTEINE verlegt worden - in Borna vor dem ehemaligen Kaufhaus der Familie Rose in der Roßmarktschen Straße.
 
05.09.2013
Begehung des KZ-Außenlagers


"Unbequeme Denkmäler" lautet das diesjährige Motto des TAG DES OFFENEN DENKMALS. Es rückt Orte ins Bewusstsein, an die man oft nur mit einem gewissen Unbehagen denkt. Es sind Orte, die verstören und an die zu erinnern nicht leicht fällt. Das ehemalige KZ-Außenlager Flößberg ist solch ein unbequemer Erinnerungsort. Um die Geschichte dieses Ortes zu entdecken, veranstaltet der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. am Sonntag, 8. September 2013, eine öffentliche Führung über das Gelände des ehemaligen KZ Flößberg. Auf dem etwa 1,5-stündigen Rundgang wird den vorhandenen Spuren des Lagers nachgespürt. Anhand von Zeitzeugenberichten wird das Lagergeschehen vor Augen geführt. Auch der spätere Umgang mit diesem unbequemen Ort wird thematisiert.

Wer den Erinnerungsort Flößberg kennenlernen möchte, ist hierzu eingeladen. Beginn der Führung ist 14:00 Uhr. Treffpunkt ist die zwischen den Ortschaften Flößberg und Beucha gelegene "Waldsiedlung" (Beuchaer Straße). Die Organisatoren bitten, auf feste Kleidung zu achten. Um eine kleine Spende für die Gestaltung des Gedenkortes wird gebeten.
 
18.03.2013
Ausstellung erinnert an die KZ-Außenlager

Die Ausstellung "Die Zukunft des Vergangenen - Künstlerische Positionen zur Erinnerung an die KZ-Außenlager im Landkreis Leipzig" wird am Dienstag, 16. April 2013, um 17:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus in Geithain eröffnet und ist knapp eine Woche zu sehen. Sie fasst die Ergebnisse des Projektes "Erinnerungskultur" zusammen, in das im Vorjahr Künstler, Wissenschaftler, Initiativen, Vereine und engagierte Bürger einbezogen waren. Das Projekt in Regie des Kulturbahnhof Markkleeberg e.V. beschäftigte sich mit Orten und Ereignissen mit nationalsozialistischer Vergangenheit im Landkreis Leipzig und der damit verbundenen Erinnerungskultur in der Gegenwart. Im Laufe des vergangenen Jahres haben sich 6 Künstler und 4 Wissenschaftler auf Initiative des Vereins mit der Geschichte und der Erinnerung an die 4 KZ-Außenlager in Böhlen, Colditz, Flößberg und Markkleeberg auseinandergesetzt.

Auf Grundlage dieser Recherche sind dokumentarische Fotografien und künstlerische Arbeiten entstanden, die sich sowohl mit historischen Fakten als auch mit dem heutigen Umgang mit diesen Orten und der Erinnerungskultur vor Ort beschäftigen. Die Arbeiten seien mit Beteiligung von engagierten Anwohnern, Vereinen und Initiativen entstanden und wurden in unterschiedlicher Form vor Ort öffentlich bekannt gemacht. Dann wurden die Ergebnisse des Projektes "Erinnerungskultur" für eine mobile Ausstellung aufbereitet, die nun durch den Landkreis wandert und so die Thematik an verschieden Orten der Öffentlichkeit näherbringt. Eine Publikation liefert Hintergrundinformationen zu den Orten sowie Anmerkungen der Künstler zu ihrem Vorgehen.
 
27.02.2013
Schicksal eines KZ-Häftlings aufgezeigt


Schüler der Mittelschule Bad Lausick beschäftigen sich in dem aktuellen Projekt "Wege des Erinnerns" mit der Geschichte des KZ Flößberg. Doch wie finden Jugendliche einen Zugang zu diesem dunklen Kapitel deutscher Geschichte? Einen möglichen Weg zeigt Michelle Berndt morgen (Donnerstag, 28. Februar 2013) auf. Die junge Berlinerin hat sich 2012 in ihrer Schulabschlussarbeit intensiv mit der Geschichte von Moses Albeck auseinandergesetzt, einem Verwandten, der neben anderen KZ auch im Außenlager Flößberg ums Überleben kämpfte. Sein individuelles Schicksal zeichnete Michelle Berndt nach und wird den Bad Lausicker Schülern einen detaillierten Einblick geben. Ihr Vortrag findet von 11:00 bis 13:00 Uhr im Bad Lausicker Jugendhaus statt.

Die Schüler werden sich in einem nächsten Schritt selbst mit der Geschichte ehemaliger Häftlinge des KZ Flößberg beschäftigen. Ziel des Projekts wird es sein, den Menschen ein Gesicht zu geben, ihr individuelles Leid, ihre Familiengeschichte zu rekonstruieren. Pädagogisch begleitet wird das Projekt von Anke Schneider, die an der Bad Lausicker Mittelschule Geschichte unterrichtet. Das Projekt betreuen Mitarbeiter des Flexiblen Jugendmanagements, inhaltlich werden sie von Mitgliedern des Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. unterstützt.
 
23.01.2013
Gedenkveranstaltung im "Großen Fürstenholz"

Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar 2013 findet kommenden Sonntag eine Gedenkveranstaltung auf dem ehemaligen Häftlingsfriedhof im "Großen Fürstenholz" statt. Mit einer Schweigeminute soll dabei der Opfer des KZ-Außenlagers Flößberg gedacht werden. Die Veranstaltung wird vom Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. organisiert und beginnt um 11:00 Uhr. Männliche Besucher werden um eine Kopfbedeckung gebeten.
 
22.01.2013
Aufruf zum Gedenken

Stadtratsfraktion und Ortsverband der Linkspartei rufen am Sonntag, 27. Januar 2013, am Ehrenmal in der Lobstädter Straße in Borna zum Gedenken auf. Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr. Am 27. Januar 1945 hatte die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz befreit. Im Jahr 1996 proklamierte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Er setzte sich dabei für das stete Erinnern ein, um auch künftige Generationen zur Wachsamkeit zu mahnen. 2005 erklärten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum Internationalen Holocaust-Gedenktag.
 
17.01.2013
Buchlesung wird Benefizaktion

Eine Buchlesung mit Bernd-Lutz Lange im Bornaer Stadtkulturhaus planen der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. und der Förderverein Gedenkstätte Flößberg e.V. Die beiden Vereine haben sich zum Ziel gesetzt, für die Opfer des Konzentrationslagers Flößberg, einem ehemaligen Außenlager des KZ Buchenwald, einen würdigen Erinnerungsort zu schaffen. Der Erlös der avisierten Benefizlesung mit Bernd-Lutz Lange ist für die Realisierung des Gedenkortes vorgesehen.

Bernd-Lutz Lange wird am Donnerstag, 28. Februar 2013, ins Stadtkulturhaus nach Borna kommen und ab 19:00 Uhr aus seinem neuesten Buch "Das Leben ist ein Purzelbaum" lesen. In diesem Werk versammelt er Leipziger Anekdoten von damals und heute. Facettenreich, aus verschiedenen Lebensbereichen stammen diese "Diamanten", die er aus überlieferten Dokumenten oder durch Zeitzeugenberichte und Interviews zusammengetragen hat.
 
17.01.2013
Veranstaltung zum KZ-Außenlager

Zu einer Veranstaltung zum Thema "KZ-Außenlager Flößberg" laden am Sonntag, 27. Januar 2013, der SPD-Ortsverein Frohburg und Umgebung sowie der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. um 15:00 Uhr ins Schützenhaus nach Frohburg ein. Dabei wird die Entstehung des Außenlagers erläutert und aus dem Leben der Häftlinge berichtet. Interessenten sind willkommen.
2012 [oben]
07.11.2012
Mahnwache mit symbolischem Putzen der STOLPERSTEINE


Mit einer Mahnwache wird am Freitag (9. November 2012), von 18:00 bis 18:30 Uhr in der Roßmarktschen Straße 32 in Borna, der Ermordung von Juden in Folge der Novemberpogrome vor 74 Jahren gedacht. Dort befinden sich sogenannte STOLPERSTEINE, die an die jüdische Familie Rose erinnern, die nach der "Reichskristallnacht" im Jahr 1938 aus Borna vertrieben wurde. Neben einer musikalischen Umrahmung ist das symbolische Putzen der STOLPERSTEINE vorgesehen. Der CDU-Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Georg-Ludwig von Breitenbuch spricht. Später wird ein Video über Frederick Rose, den letzten Nachfahren der früheren Bornaer Familie Rose, gezeigt.
 
04.09.2012
Führung über das KZ-Gelände


Eine Führung über das Gelände des ehemaligen KZ Flößberg bietet der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. zum TAG DES OFFENEN DENKMALS (Sonntag, 9. September 2012) an. Dieses Außenlager des KZ Buchenwald durchliefen mehr als 1.900 Häftlinge. Mit mind. 235 Toten ist es der Hauptschauplatz von NS-Verbrechen im Landkreis Leipzig. Die Führung wird entlang der wenigen noch vorhandenen Spuren führen und anhand von Berichten Überlebender soll die Lager-Geschichte nachvollzogen werden. Interessierte finden sich um 14:00 Uhr am Treffpunkt Waldsiedlung (zws. Beucha und Flößberg) ein.
 
11.08.2012
Internationales Sommercamp in der Frohburger Kinder- und Jugendbegegnungsstätte

Heute (Samstag, 11. August 2012) reisen die Teilnehmer des Internationalen Sommercamps - junge Leute zwischen 13 und 18 Jahren aus Frankreich, Tschechien, Polen und Deutschland - in der Frohburger Kinder- und Jugendbegegnungsstätte an. Bis zum 21. August werden sie sich zum Thema "Erinnerung bewahren - Europa gestalten" einem kleinen Exkurs der gemeinsamen europäischen Geschichte widmen und gleichzeitig die aktuellen Entwicklungen in Europa diskutieren.

Am Montag lernen sie das einstige KZ-Außenlager in Flößberg kennen, wo sie am 17. August einen Arbeitseinsatz starten. Der Film "Schindlers Liste", steht ebenso auf dem Sommercamp-Programm wie ein Besuch Weimars und der Gedenkstätte Buchenwald oder eine Ausfahrt nach Leipzig.
 
08.05.2012
Gedenken an Befreiung vom Nazi-Regime

Die Linke, SPD und Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. werden heute (Dienstag, 8. Mai 2012) bei gemeinsamen Kranzniederlegungen der Befreiung vom Nazi-Regime gedenken und rufen zur Teilnahme auf. Die Veranstaltung am Ehrenhain in der Lobstädter Straße in Borna findet um 15:30 Uhr statt. Dabei werden u.a. Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Die Linke) und SPD-Kreischef Oliver Urban reden. Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg mit der Zerschlagung der Nazi-Diktatur.
 
21.01.2012
Vortrag und Gedenkveranstaltung

"Geschichte und Perspektiven des Erinnerns an das KZ-Außenlager Flößberg" ist eine Veranstaltung des Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. und der Initiative für ein weltoffenes Geithain, zu der interessierte Bürger am Donnerstag (26. Januar 2012) um 19:00 Uhr nach Geithain, Bahnhofstraße 2, eingeladen sind. Inhaltlich geht es dabei um die Geschehnisse zwischen November 1944 und April 1945 in diesem KZ-Außenlager. Dabei soll nicht nur der historische Hintergrund des Lagers beleuchtet, sondern auch Möglichkeiten eines künftigen Erinnerns an diesem Ort besprochen und diskutiert werden. Der Eintritt ist frei.

Tags darauf, dem Holocaust-Gedenktag (Freitag, 27. Januar), wird um 15:30 Uhr eine Gedenkveranstaltung auf dem Häftlingsfriedhof im "Großen Fürstenholz" in Flößberg stattfinden. Unter anderem hat Katharina Landgraf, CDU-Bundestagsabgeordnete, ihr Kommen zugesagt.
2011 [oben]
08.11.2011
Workshop: Pädagogische Konzepte für das Erinnern in Flößberg und Borna

Konzepte für die pädagogische Nutzung des ehemaligen Flößberger KZ-Lagers sollen in einem Workshop entwickelt werden. Dazu laden der Kulturbüro Sachsen e.V. und der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. Interessierte am Samstag (12. November 2011) zwischen 10:00 Uhr und 14:00 Uhr nach Flößberg, Frohburger Straße 1a, ein.

Wie lässt sich die Geschichte eines Ortes vermitteln, der kaum noch Spuren aufweist? Das ehemalige Außenlager des KZ Buchenwald gilt als Hauptort nationalsozialistischer Verbrechen im Landkreis Leipzig. Umso größer ist daher die Herausforderung, diesen Ort nachhaltig ins öffentliche Bewusstsein - vor allem von Schülern und Jugendlichen - zu rücken. In einem Rundgang über das Lagergelände soll zunächst der Erinnerungsort vorgestellt werden, anschließend folgt eine Diskussion zur Ausarbeitung und Umsetzung konkreter Ideen. Wer am Workshop teilnehmen möchte, sollte sich per E-Mail (mbt.grosspoesna@kulturbuero-sachsen.de) oder telefonisch unter (0341) 25 66 80 00 anmelden.
 
05.11.2011
Mahnwache "STOLPERSTEINE putzen" zur Erinnerung an Reichspogromnacht


Die Landtagsabgeordneten Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU), Miro Jennerjahn (Bündnis 90/Die Grünen), Petra Köpping (SPD) sowie Enrico Stange und Heike Werner (beide Die Linke), ebenso wie die Initiative für Demokratie und Zivilcourage (IDZ), rufen gemeinsam zur Beteiligung an den Mahnwachen "STOLPERSTEINE putzen" in Borna, Grimma und Markkleeberg am Mittwoch (9. November 2011) auf.

So soll in der Zeit von 18:00 bis 18:30 Uhr auch in Borna, an den STOLPERSTEINEN in der Roßmarktschen Straße 32, an die Reichspogromnacht im Jahr 1938, in der in ganz Deutschland Synagogen und Häuser niederbrannten, mit Blumen und Kerzen erinnert werden. In Borna waren, neben der jüdischen Familie Rose, auch die Familien Motulsky und Singer davon betroffen.
 
07.09.2011
Führung im einstigen KZ-Außenlager


Im Rahmen des TAG DES OFFENEN DENKMALS bietet auch in diesem Jahr der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. am Sonntag (11. September 2011) eine öffentliche Führung über das Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers in Flößberg an. Auf dem etwa eineinhalbstündigen Rundgang wird den wenigen noch vorhandenen Spuren des Lagers nachgespürt. Anhand von Zeitzeugenberichten wird zudem das ehemalige Lagergeschehen aus der Perspektive der Häftlinge vor Augen geführt.

Treffpunkt für diese Veranstaltung ist um 14:00 Uhr an der zwischen Flößberg und Beucha gelegenen Waldsiedlung (dem Ortsausgang Beuchaer Straße folgend an der Kreuzung Flößberger Straße und Breiter Flügel). Teilnehmer sollten auf feste Kleidung achten.
 
26.07.2011
Internationale Gäste haben viel vor

Seit Freitagabend sind die TeilnehmerInnen des Internationalen Camps 2011 "Erinnerung bewahren - Europa gestalten" aus Frankreich, Tschechien und Deutschland in der Kinder- und Jugendbegegnungsstätte Frohburg. Am Wochenende wurde ihnen das Projekt zur Gestaltung der Gedenkstätte Flößberg vorgestellt; waren u.a. ein Stadtrundgang in Frohburg, eine Exkursion nach Kohren-Sahlis und zur Burg Gnandstein angesagt.

Heute (Dienstag, 26. Juli 2011) wird von den jungen Leuten an der Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Buchenwald in Flößberg gearbeitet. Eine Exkursion nach Leipzig mit dem Besuch von EU-Projekten, einer Stadtführung und -rundgang steht morgen an, ehe am Freitag die Heimreise angetreten wird.
 
24.02.2011
EU-Abgeordnete besucht Gedenkstätte

Cornelia Ernst, die als Abgeordnete für Die Linke im Europäischen Parlament sitzt, wird am morgigen Freitag (25. Februar 2011) den Gedenkort Flößberg besuchen. Dabei möchte sich die Abgeordnete vor Ort über die Arbeit des Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. sowie die geplante Neugestaltung des Erinnerungsortes informieren. Insbesondere über Möglichkeiten, die von der Hochschule für Technik, Wissenschaft und Kultur Leipzig entwickelten Landschaftsinstallation "Bahndamm" zu realisieren, soll gesprochen werden.

Dieser Gedenkstättenentwurf sieht eine markante Bepflanzung der das Lagergelände tangierenden ehemaligen Bahntrasse vor und war im Rahmen einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung von den Einwohnern Flößbergs favorisiert worden.
 
26.01.2011
Gedenkveranstaltung nach Borna verlegt

Wegen Sanierungsarbeiten auf dem Häftlingsfriedhof im Flößberger Wald, die bereits begonnen haben, findet die für Donnerstag (27. Januar 2011) geplante Gedenkveranstaltung im Rahmen des Holocaust-Gedenktages nicht in Flößberg statt. Das teilte der Vorsitzende des Geschichtswerkstatt Flößberg e.V., Stefan Walter, mit.

Sie wird stattdessen nach Borna auf den Ehrenhain in der Lobstädter Straße verlegt, wo ebenfalls Opfer des KZ-Außenlagers Flößberg begraben sind. Die Gedenkveranstaltung beginnt 10:00 Uhr.
 
24.01.2011
Gedenkveranstaltungen für Opfer von Nationalsozialismus und Holocaust

Ein Friedensgebet zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus fand am heutigen Montag, den 24. Januar 2011, in der Leipziger Nikolaikirche statt. Auf Einladung der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft nahm der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. daran teil, um über dessen Arbeit zum Erhalt des Flößberger Häftlingsfriedhofes zu sprechen.

Eine weitere Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocaust wird am Donnerstag (27. Januar) um 10:00 Uhr auf dem Häftlingsfriedhof im Flößberger Wald stattfinden. Zu diesem Anlass sollen die bekannten Namen der in Flößberg und Borna Bestatteten verlesen werden, bevor anschließend eine Liste sämtlicher der in Flößberg Umgekommenen an das World Holocaust Center Yad Vashem in Jerusalem geschickt wird.
2010 [oben]
04.11.2010
Verschiebung des 2. Workshops

Aufgrund mangelnder TeilnehmerInnen für den geplanten 2. Workshop zum Thema "Perspektiven für das Erinnern in Flößberg und Borna. Installationen zum Nachdenken - Pädagogische Konzepte" am heutigen Donnerstag, den 4. November 2010, muss die Veranstaltung leider verschoben werden.

Trotz Anschreiben an viele potentielle Interessenten kamen, es mag am Zeitmangel im arbeitsintensiven Herbst liegen, nur wenige Anmeldungen zustande. Deshalb wird der Workshop verschoben. Selbstverständlich wird rechtzeitig über den neuen Termin informiert.
 
02.11.2010
Gedenken an die Pogromnacht


An die frühere Bornaer Familie Rose soll am Dienstag (9. November 2010) in Borna erinnert werden. Dann sollen die sogenannten STOLPERSTEINE, mit denen in Borna an die Spuren jüdischen Lebens erinnert wird, symbolisch geputzt werden. Die Initiative für Demokratie und Zivilcourage (IDZ) und Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Die Linke) rufen an diesem Tag zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung auf, mit der an die sogenannte Reichskristallnacht, den Beginn der systematischen Judenverfolgung und -vernichtung im Dritten Reich, erinnert werden soll.

Beginn ist 17:50 Uhr, wenn sich die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung mit dem Ortschronisten Thomas Bergner auf dem Markt treffen. 18:00 Uhr geht es von dort zum ehemaligen jüdischen Kaufhaus Rose in der Roßmarktschen Straße, wo der Text eines Überlebenden der Familie Rose verlesen wird. Das Kaufhaus, seinerzeit unter dem Namen "Britania" bekannt, war am Tag nach der Pogromnacht, am 10. November 1938, durch Brandstiftung verwüstet worden.
 
19.10.2010
2. Workshop "Perspektiven für das Erinnern in Flößberg und Borna"

Erneut laden der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. und der Kulturbüro Sachsen e.V. zu einem zweiten Workshop unter dem Motto "Perspektiven für das Erinnern in Flößberg und Borna. Installationen zum Nachdenken - Pädagogische Konzepte" ein. Es wird dieses Mal stärker um die pädagogische Aufarbeitung des Themas gehen. Ziel ist es, konkrete Projektideen zu formulieren, die ab dem kommenden Jahr weiterentwickelt und umgesetzt werden können.

Der Workshop findet am Donnerstag (4. November 2010) von 13:00 bis 18:00 Uhr im Stadtkulturhaus in Borna statt.
 
15.09.2010
17. Wanderfest der LVZ

Eine 14 km lange Strecke durch die spätsommerliche Landschaft zwischen Beucha, Steinbach und Kitzscher erwartet die Teilnehmer bei der 17. LVZ-Wanderung am Samstag (18. September 2010). Start- und Zielpunkt ist der Gasthof in Beucha, hier beginnt die Wanderung um 7:30 Uhr und endet wieder gegen 16:00 Uhr.

Die Wanderstrecke führt auch in den Flößberger Wald hinein, wo ein Mahnmal an die vielen, hier in einer Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald ums Leben gekommenen, erinnert. Der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. stellt dazu seine Rechercheergebnisse vor.
 
07.09.2010
Führung zum TAG DES OFFENEN DENKMALS


Eine Führung über das Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Flößberg bietet der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. am Sonntag (12. September 2010) anlässlich des TAGES DES OFFENEN DENKMALS an. Auf dem etwa 1,5-stündigen Rundgang werde versucht, den wenigen noch vorhandenen Spuren des Lagers nachzuspüren. Anhand von Zeitzeugenberichten wird zudem das ehemalige Lagergeschehen aus der Perspektive der Häftlinge vor Augen geführt.

Treffpunkt für alle an dieser Veranstaltung Interessierten ist 14:00 Uhr an der zwischen Flößberg und Beucha gelegenen Waldsiedlung. Feste Kleidung wird empfohlen.
 
21.03.2010
Workshop "Perspektiven für das Erinnern in Flößberg und Borna"

Gemeinsam mit lokalen Akteuren wollen der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V., die Initiative für Demokratie und Zivilcourage (IDZ) sowie der Kulturbüro Sachsen e.V. die Gestaltung und Einbindung der Grabstätten der jüdischen Häftlinge des Außenlagers des KZ Buchenwald im Flößberger Wald, die sich in Borna und Flößberg befinden, in lokale Konzepte diskutieren.

Der Workshop, indem es ebenfalls um die Konzeption eines Gedenkortes für das ehemalige KZ-Außenlager in Flößberg gehen wird, findet am Donnerstag (25. März 2010) von 10:00 bis 15:30 Uhr in der Kinder- und Jugendbegegnungsstätte in Frohburg statt.
2009 [oben]
03.08.2009
Einladung zur STOLPERSTEIN-Verlegung


Die Projektgruppe "STOLPERSTEINE in Borna" des Bon Courage e.V. lädt am Donnerstag (20. August 2009) um 10:00 Uhr zur Stolpersteinverlegung für die jüdische Familie Rose ein. Die STOLPERSTEINE werden vor dem ehemaligen Wohn- und Kaufhaus der Familie Rose in der Roßmarktschen Straße 32 verlegt. Vor Beginn der Verlegung soll im Rahmen eines kleinen Programms der Familie Rose, die in Vertretung für die Opfer des Nationalsozialismus steht, gedacht werden.
 
03.03.2009
Workshop zum Thema "Regionale Geschichte: Das KZ Flößberg und Juden in Borna"

Der Bon Courage e.V. veranstaltet am Samstag (7. März 2009) um 18:00 Uhr einen Workshop / eine Infoveranstaltung zum Thema "Regionale Geschichte: Das KZ Flößberg und Juden in Borna". Die Veranstaltung findet - bei freiem Eintritt - im Versammlungsraum des Stadtkulturhauses in Borna statt.
 
29.01.2009
Broschüre zur Gedenkstätte Flößberg vorgestellt

Eine Broschüre mit dem Titel "Gedenkstätte Flößberg - Landschaftsinstallationen zum Nachdenken" wurde am Dienstag, den 27. Januar 2009, zur Sitzung des Ortschaftsrates Eulatal vorgestellt. Mit Hilfe dieser Broschüre beabsichtigt der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V., für die auf dem Areal des ehemaligen KZ-Außenlagers im nahe gelegenen "Großen Fürstenholz" geplante Gedenkstätte, Spenden zu sammeln.

Für die Druckkosten spendeten u.a. die Sparkasse Leipzig, die LVZ, die Gemeinde Eulatal und der Verein. Als Schirmherr konnte der Leipziger Kabarettist und Buchautor Bernd-Lutz Lange gewonnen werden, der auch ein Geleitwort schrieb. Er widmet sich seit vielen Jahren dieser Problematik. Das Heft selbst umfasst vor allem die Entwürfe für ein neues Erinnern an die Opfer von Studenten des Fachbereichs Architektur der HTWK Leipzig. Die Arbeiten entstanden im Rahmen eines Seminars im Sommer 2007. Einer der zehn Entwürfe soll bis 2010 seinen Platz am "Großen Fürstenholz" finden.
 
23.01.2009
Schweigeminute am Sonntag in Flößberg

Zum 64. Mal jährt sich am 27. Januar 2009 die Befreiung des KZ Auschwitz. Anlässlich dieses Gedenktags wird der Opfer des KZ-Außenlager Flößberg mit einer Schweigeminute gedacht. Dazu lädt der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. alle ein, die sich an der Gedenkveranstaltung beteiligen möchten, sich am Sonntag (25. Januar) um 11:00 Uhr auf dem Friedhofsgelände (Mahnmal) im Flößberger Wald einzufinden.

Zwischen 1944 und 1945 waren im Flößberger Wald über 1.900 Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen interniert. Mindestens 235 von ihnen fanden in Flößberg den Tod. Gedacht werden soll neben den Toten auch derer, die das Leid in den KZs überlebt haben, jedoch ein Leben lang unter den Folgen zu leiden hatten und haben.
2008 [oben]
10.11.2008
Jugendgeschichtstag in Dresden


Elf Gymnasiasten vom Bornaer Teichgymnasium und vom Groitzscher Wiprechtgymnasium präsentieren sich am Freitag (21. November 2008) beim 4. Jugendgeschichtstag im Dresdner Landtag. Sie hatten sich im Rahmen des Jugendprogramms ZEITENSPRÜNGE mit dem Konzentrationslager Flößberg beschäftigt. Dabei hatten die Schüler die Wahrnehmung des Lagers bei der deutschen Bevölkerung erforscht.

Zur Arbeit der Gymnasiasten gehörte die Befragung von Zeugen ebenso wie die Recherche im Archiv. Die Erforschung der Außenwahrnehmung des Flößberger Lagers ist das erste Projekt aus dem Leipziger Land, das in das Jugendprogramm der Stiftung "Demokratische Jugend" aufgenommen wurde. Das Projekt wird auch vom Sächsischen Sozialministerium, dem Kreisjugendring Leipziger Land e.V. und der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. unterstützt.
 
05.11.2008
Gedenken an die "Kristallnacht"


Die Initiative für Demokratie und Zivilcourage (IDZ) will am Sonntag (9. November 2008) mit einer Kundgebung in Borna an die sogenannte Reichskristallnacht vor 70 Jahren erinnern. Beginn der Veranstaltung ist 14:00 Uhr am ehemaligen Kaufhaus "Britania" in der Roßmarktschen Straße, dessen vormalige Eigentümer, die jüdische Familie Rose, im Jahr 1938 ebenfalls Opfer der von den Nazis angezettelten Reichskristallnacht wurde. Die Kundgebung verläuft von dort durch die Stadt bis zum Ehrenhain in der Lobstädter Straße, wo 98, meist jüdische Häftlinge aus dem ehemaligen KZ-Außenlager Flößberg, begraben sind. Unterstützt wird die IDZ als Veranstalter u.a. von Mitgliedern der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V. und der Projektgruppe ZEITENSPRÜNGE des Teichgymnasiums.

Nach der Kundgebung wird 16:00 Uhr im Stadtkulturhaus das Projekt "Kein Wald mit Buchen" vorgestellt. Dabei haben Jugendliche im Rahmen eines gemeinsamem Projekts dem Schicksal inhaftierter Kinder und Jugendlicher im Konzentrationslager Buchenwald nachgespürt. Die "Liedertour" aus Leipzig umrahmt den Film mit vertonten und vorgelesenen Texten aus dem Gedichtband "Moabiter Sonette" von Albrecht Georg Haushofer, der 42-jährig wenige Tage vor Kriegsende in Berlin ermordet wurde und die Gedichte während seiner Haft schrieb.
 
06.05.2008
Aufruf zur Gedenkveranstaltung

Stadträte mehrerer Fraktionen rufen zur Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung anlässlich des Kriegsendes vor 63 Jahren auf. Sie findet am Donnerstag (8. Mai 2008), 17:00 Uhr, am Ehrenhain zum Gedenken an die Opfer des KZ-Außenlagers Flößberg auf dem Friedhof in der Lobstädter Straße in Borna statt. Der Aufruf stammt vom Bornaer Linksparteichef Frank Feldmann und Holger Pohl, parteiloser Stadtrat für die Linken, aber auch von SPD-Stadträtin und Parteivize Manuela Krause. Bei der Veranstaltung sprechen Landrätin Petra Köpping (SPD), Pfarrer Michael Gärtner und Linkspartei-Kreisrat Eberhard Schneidenbach.
 
06.03.2008
Zeitenspringer-Team in Borna vorgestellt

[Zum Vergrößern auf das Bild klicken.]
Foto: Katrin Henzel (2008)

Im Gymnasium "Am Breiten Teich" in Borna trafen sich am Donnerstagnachmittag, den 6. März 2008, die VertreterInnen des Geschichtswerkstatt Flößberg e.V., SchülerInnen und LehrerInnen des Bornaer Gymnasiums sowie eine Schülerin des Wiprecht-Gymnasiums Groitzsch zu einem ersten Treffen. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen, ging's auch um die Vorstellung des ZEITENSPRÜNGE-Projekts. Das Bornaer Zeitenspringer-Team, welches zukünftig aus 10 SchülerInnen und einem Leiter besteht, wird sich auf die Suche nach Zeitzeugen und Dokumenten machen, die das KZ-Außenlager Flößberg in der Wahrnehmung der regionalen Bevölkerung schildern.
 
04.03.2008
Auftaktveranstaltung des Jugendprogramms ZEITENSPRÜNGE in Dresden


Die Verantwortlichen der insgesamt 30 sächsischen ZEITENSPRÜNGE-Projekte trafen sich am Dienstag, den 4. März 2008, zu einer Auftaktveranstaltung in den Räumen der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden. Dieser Workshop diente dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Austausch der unterschiedlichen Projektvorhaben sowie der Vorbereitung auf die kommende Projektarbeit - inhaltlich ging's hierbei um die "Geschichtsarbeit mit Jugendlichen", um "Projektmanagement" und die Zusammenarbeit mit der Sächsischen Jugendstiftung. Zum Abschluss wurden die Startersets für die Zeitenspringer-Teams ausgeteilt.
 
15.02.2008
Schülerprojekt ins Jugendprogramm ZEITENSPRÜNGE aufgenommen


Der Geschichtswerkstatt Flößberg e.V., in Kooperation mit dem Gymnasium "Am Breiten Teich" in Borna, bewarb sich mit dem Schülerprojekt "Das KZ-Außenlager Flößberg in der Wahrnehmung der deutschen Bevölkerung" um die Aufnahme in das Jugendprogramm ZEITENSPRÜNGE in Sachsen 2008. Diesem Antrag wurde am 15. Februar 2008 schriftlich durch die Stiftung Demokratische Jugend stattgegeben.
 
26.01.2008
Gedenken an KZ-Häftlinge

Sonntag (27. Januar 2008) wird anlässlich des Internationalen Holocaustgedenktags in einer öffentlichen Trauerveranstaltung der ehemaligen Häftlinge des KZs Flößberg gedacht. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, um 11:00 Uhr an der Gedenkveranstaltung auf dem Häftlingsfriedhof (Mahnmal) im Flößberger Wald teilzunehmen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Verein Geschichtswerkstatt Flößberg.

Ebenso wird morgen in Borna eine Gedenkveranstaltung an der Gedenkstätte in der Lobstädter Staße stattfinden. Sie beginnt um 14:00 Uhr und wird vom Bon Courage e.V. organisiert.
2007 [oben]
21.09.2007
Präsentation der Entwürfe zum ehemaligen KZ-Außenlager

Im Oktober sollen die Entwürfe von Architekturstudenten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig vorgestellt werden. Diese wurden für ein neues Erinnern an das ehemalige KZ-Außenlager bei Flößberg erarbeitet. Die Präsentation der HTWK-Entwürfe findet am Mittwoch (24. Oktober 2007) um 19:00 Uhr im Landgasthof Flößberg statt.
 
21.08.2007
Führung über KZ-Außenlager

In der Festwoche zum 800-jährigen Dorfjubiläum von Flößberg wird am Samstag (25. August 2007) um 10:00 Uhr eine Führung über das ehemalige KZ-Gelände angeboten. Im Flößberger Wald befand sich 1944/45 ein Außenlager des KZ Buchenwald. Mitglieder der Geschichtswerkstatt Flößberg werden vor Ort die Spuren dieses Lagers aufzeigen. Treffpunkt ist die Waldsiedlung zwischen Flößberg und Beucha. Interessierte werden gebeten, aufgrund bestehender Zeckengefahr sich unbedingt mit langer Kleidung und festem Schuhwerk zu schützen.
 
09.07.2007
Vortrag zum Lager Flößberg

Im Museum in Borna halten Katrin Hensel und Stefan Walter am Donnerstag (12. Juli 2007), 18:00 Uhr, einen Vortrag zum Thema "Flößberg. Das Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald 1944/45". Ziel ist es, frei von ideologischen Vorzeichen die Opfer des Lagers und deren Schicksal in den Vordergrund zu stellen. Größtenteils sind es Menschen jüdischen Glaubens, deren Leben im Lager dokumentiert wird.
 
18.05.2007
Wie der Zweite Weltkrieg in Borna zu Ende ging

Das Kriegsende in Borna wird am Sonntag (20. Mai 2007) im Museum lebendig. Die Ausstellung "Forward to the river Mulde - Die amerikanische Besetzung des Leipziger Südraums im Jahr 1945", die der Ansbacher Militärhistoriker Jürgen Möller konzipiert hat, wird um 15:00 Uhr eröffnet. Es geht um die chronologische Beschreibung der letzten Kriegswochen in und um Borna, die durch amerikanische Luftangriffe auf die Industriestandorte im Großraum Leipzig geprägt waren.

Ergänzt wird die Schau durch einen Teil, in dem es um das Arbeitslager Flößberg geht, das Teil des Konzentrationslagers Buchenwald war. Am 12. Juli steht ein Vortrag von Stefan Walter über "Flößberg. Das Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald 1944/45" auf dem Programm. Die Schau in der Bergbauhalle und im Sonderausstellungsraum des Museums ist bis zum 29. Juli zu sehen.
 
04.05.2007
Aufruf zum Gedenken

In einem überparteilichen Aufruf laden Vertreter von Stadt, Landkreis und Stadtratsfraktionen sowie engagierte Bürger zur Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung am Montag (7. Mai 2007) um 18:00 Uhr an der Gedenkstätte in der Lobstädter Straße in Borna ein. Am Vorabend des Kriegsendes vor 62 Jahren wollen sie damit ein Zeichen gegen extremistische Umtriebe in der Stadt setzen. Im Anschluss gibt es eine Ausstellung über das KZ-Außenlager Flößberg und die Vorführung des Films "Zug des Lebens" im Stadtkulturhaus.
 
23.04.2007
Hakenkreuz-Schmiererei: Polizei auf der Suche nach Zeugen

Die Polizei hat noch keine Anhaltspunkte zu den Tätern, die in der Nacht zum Dienstag in Borna an fünf Stellen Hakenkreuze und rechte Parolen hinterließen. Das sagte der Sprecher der Polizeidirektion Westsachsen, Michael Hille. Die Polizei startet deshalb einen Zeugenaufruf. Wem in der möglichen Tatzeit etwas aufgefallen ist, der soll sich im Bornaer Polizeirevier melden (Telefon 03433 / 24 40).

Wie berichtet, gingen die Täter mit schwarzer Farbe vor und hinterließen großflächige rechte Schmierereien, unter anderem im Rathaus-Umfeld, am Ehrenhain in der Lobstädter Straße und am Denkmal am Gymnasium.
 
05.04.2007
Dunkle Zeiten von Flößberg im Fokus

Flößberg während der Zeit des Nationalsozialismus - behutsam möchte sich die Geschichtswerkstatt Flößberg in einem Vortrag dem nicht leichten Thema "Dunkle Zeiten: Flößberg in der Zeit zwischen 1933 und 1945" annähern. Eingeladen sind alle Interessierten dazu am Dienstag (10. April 2007) um 19:00 Uhr in den Flößberger Landgasthof. Der Vortrag gehört zur Vortragsreihe, die im Vorfeld der Feierlichkeiten des 800-jährigen Bestehens des Ortes Flößberg stattfindet. Der Eintritt ist frei.
 
30.03.2007
Studenten morgen im KZ-Außenlager

An der Gedenkstätte des ehemaligen KZ-Außenlagers im Flößberger Wald werden morgen (31. März 2007) ab 11:00 Uhr etwa 25 Studenten der Hochschule für Technik, Wissenschaft und Kultur in Leipzig gemeinsam mit Mitgliedern des Vereins Geschichtswerkstatt eine Vor-Ort-Begehung unternehmen. Ziel ist, Konzepte zu erarbeiten, um der Gedenkstätte ein würdiges Aussehen zu geben.
 
26.01.2007
Verein gedenkt Opfer des Faschismus

Anlässlich des Holocaust-Gedenktags werden Mitglieder der neu gegründeten Geschichtswerkstatt Flößberg morgen Nachmittag (27. Januar 2007) der Opfer des KZ-Außenlagers bei Flößberg gedenken.
2003 [oben]
27.10.2003
Gedenktafel wird enthüllt

Die Enthüllung der Gedenktafel für die jüdischen Familien Abraham und Carl Rose findet am 9. November 2003, 11:00 Uhr, an der Ecke Roßmarktsche / Breite Straße in Borna statt. Das Gebäude an der Straßenecke ist das ehemalige Haus der Familie, in dem sich auch das Kaufhaus "Britania, Rose & Co" befand. Das Kaufhaus war während der so genannten Reichskristallnacht im Jahr 1938 zerstört worden. Fast alle Mitglieder der Familien kamen in nationalsozialistischen Vernichtungslagern ums Leben. Es gibt lediglich einen Überlebenden der Familie in Kanada. Zur Enthüllung der Gedenktafel, zu der es auch durch das Engagement der Initiative für Demokratie und Zivilcourage kommt, sind auch die Bürger eingeladen.
 
18.10.2003
Tafel für jüdische Familie wird vielleicht 9. November enthüllt

Die Tafel, die an die jüdische Familie Rose in Borna erinnert, wird möglicherweise nicht am Volkstrauertag (16. November 2003) enthüllt. Das kündigte Oberbürgermeister Bernd Schröter im Stadtrat an. Dem war eine Intervention von Petra Sieger vorausgegangen, die Mitglied der Initiative für Demokratie und Zivilcourage ist. Sie verlangte, der vertriebenen Juden nicht gemeinsam mit den Opfern der Weltkriege zu gedenken. Zudem habe sich für den 9. November der frühere katholische Gemeindereferent Lutz Kinmayer angekündigt, der die Verbindung zur Familie Rose geknüpft hatte.
2002 [oben]
25.07.2002
Jugendliche flogen zum Treffen mit Frederick Rose

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Fotos: Lutz Kinmayer & Philipp Ramm (2002)

Zwölf Jugendliche aus der katholischen Gemeinde in Borna starteten am 17. Juli 2002 in Dresden via Frankfurt nach Toronto, wo sie am Weltjugendtag teilnahmen. Erwartet wurden 750.000 junge Leute aus 140 Ländern und Papst Johannes Paul II. Bei dieser seltenen Gelegenheit trafen sie am Donnerstag, dem 25. Juli, auch den ehemaligen Leipziger Frederick Rose. Er hatte Bornaer Verwandtschaft besessen und konnte nach der Reichskristallnacht von 1938 dem Schicksal seiner jüdischen Familie, durch eine Flucht nach Kanada, entkommen. In Toronto lebt der nunmehr 81-jährige Mann gemeinsam mit seiner Schwester.

Im Laufe des Abends entwickelte sich ein unterhaltsames Gespräch, wobei die Jugendlichen Herrn Rose ausführlich von den vergangenen Geschehnissen in Borna und Deutschland berichteten. Und obwohl er den Großteil seines Lebens in Kanada verbrachte, sprach ihr Gastgeber ein fließendes Deutsch. Sie waren alle sehr beeindruckt von diesem rüstigen Mann, der noch von vielen Erlebnissen aus seiner Kindheit erzählen konnte. Darüber hinaus kam es ebenso zu einem größeren Briefe- und Geschenkaustausch, die sie von mehreren ihm bekannten Bornaer Familien mitgebracht hatten.
 
30.03.2002
Katholische Jugend aus Borna besuchte KZ-Außenlager

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Foto: Lutz Kinmayer (2002)

Am Karsamstag, den 30. März 2002, besichtigten katholische Jugendliche aus Borna die Überreste des ehemaligen Konzentrationslagers in Flößberg. Geführt wurden sie dabei von Pfarrer Hans-Ulrich Dietze, der ihnen von dem tragischem Lagerleben der Häftlinge berichtete.
2001 [oben]
05.09.2001
Schüler des Projekts veranstalteten Führung

Die beiden Bad Lausicker Gymnasiasten des Schülerprojekts, Tina Freitag und Frank Redemske, veranstalteten am 5. September 2001, im Zusammenhang mit dem Geschichtsunterricht, eine Führung über das ehemalige KZ-Außenlager in Flößberg für die zehnten Klassen ihres Friedrich-Schiller-Gymnasiums.